Aufbewahrungsort Göttweig, Stiftsbibl., Cod. 170 (rot) / 189 (schwarz), Faszikel III
Codex Die Handschrift besteht aus drei, wohl spätestens im 16. Jh. zusammengebundenen Faszikeln im Schmalfolioformat mit jeweils separater Blattzählung (I: Bl. 1-10; II: Bl. 1-33; III: Bl. 1-27)
Beschreibstoff Papier
Inhalt Vor einem lat. Gedicht (Bl. 19r-27v)

Bl. 1r-18v: Freidank (Grimm2 k = Bezzenberger Nr. 36)
Corpus-Sammlung mit Titelspruch 1,1-4 (Autornennung), lat.-dt., ca. 900 dt. Verse mit lat. Übersetzung, die lat. Reimpaare jeweils vorangestellt
Blattgröße 290 mm x 110 mm
Schriftraum 270 mm x 70 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 45-52
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit 14. Jh. (Newald Bl. 1 - wegen des Beschreibstoffs kaum vor dem 2. Viertel)
Schreibsprache bair.-österr.
Literatur
  • Wilhelm Grimm (Hg.), Freidank, 2. Ausgabe, Göttingen 1860, S. XI. [online]
  • Heinrich Ernst Bezzenberger (Hg.), Frîdankes Bescheidenheit, Halle 1872 (Nachdruck Aalen 1962), S. 51. [online]
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 26, 30, 54, 80, 94, 158f., 162, 215, 241 (Anm.), 274.
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Archivbeschreibung R. Newald (1927) 3 Bll.
Ergänzender Hinweis In der Staatsbibliothek Berlin befindet sich im Grimm-Nachlaß unter der Sign. NL Grimm 1750, Bl. 328r-347v, eine Abschrift Wilhelm Grimms mit Identifizierung der dt. Verse des Freidank-Eintrages und vorangestellter Kurzbeschreibung der Hs.
September 2008