Urspr. Standort Hannover, Haus Dammstr. 22 (Fleischscharren, 1842 abgebrochen)
Objekt Fachwerkbalken mit geschnitzten Inschriften, darunter Freidank-Sprüche (Grimm2n = Bezzenberger Nr. 39)

1) Freidank Grimm/Bezzenberger 64,4f. (Goedeke Nr. I)

2) Freidank Grimm/Bezzenberger 41,4-7 und 43,12f. (Goedeke Nr. III)

3) Freidank Grimm/Bezzenberger 122,11f. (Goedeke Nr. VII)

4) Freidank Grimm/Bezzenberger 106,18f. (Goedeke Nr. VIIII)
Entstehungszeit 1541
Literatur
  • Karl Goedeke, Zu Freidank. Archiv des historischen Vereins für Niedersachsen. N.F. Jg. 1849, Hannover 1851, S. 282-285 (Edition der Sprüche). - Auch in: Karl Goedeke, Reinfrit von Braunschweig, Hannover 1851, S. 109-112 (Edition der Sprüche).
  • Wilhelm Grimm (Hg.), Freidank, 2. Ausg., Göttingen 1860, S. XI.
  • Heinrich Ernst Bezzenberger (Hg.), Frîdankes Bescheidenheit, Halle 1872, 51.
  • H. Wilhelm H. Mithoff, Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen. Erster Band: Fürstenthum Calenberg, Hannover 1871, S. 84, 86f.
  • Riemer, Zur stadthannoverschen Baugeschichte. 3. Die Bauten der Renaissance-Zeit, in: Hannoversche Geschichtsblätter 17 (1914), S. 102-295, bes. S. 106-110, 189f.
  • Arnold Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover. I. Regierungsbezirk Hannover, Heft 2: Stadt Hannover, Hannover 1932, S. 677-679.
  • Berndt Jäger, Durch reimen gute lêre geben. Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (GAG 238), Göppingen 1978, S. 244.
  • Sabine Wehking, Die Inschriften der Stadt Hannover, Wiesbaden 1993 (DI 36), Nr. 73.
  • Ines Heiser, Freidank-Inschriften, ZfdA 131 (2002), S.488-493.
  • Ines Heiser, Autorität Freidank. Studien zur Rezeption eines Spruchdichters im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit (Hermaea N.F. 110), Tübingen 2006, S. 128-131.
Ergänzender Hinweis Der Inhalt der von Goedeke mitgeteilten Inschriften spricht dafür, daß einige nicht vom Fleischscharren, sondern von anderen Gebäuden am ehemaligen Marktplatz (Goedeke Nr. XI wohl vom Apothekenflügel des Rathauses) stammen.
Mai 2008
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