Aufbewahrungsort Wolfenbüttel, Herzog August Bibl., Cod. 1140 Helmst.
Codex 185 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt [Autoritätenfreidank-Hs. Wo2]

Sammelhs. mit lat. u. dt. Texten geistl. Inhalts, darunter eine Autoritäten-Sammlung (Bl. 6r), darin

Freidank zugeschrieben ein Vierzeiler (FRA 2b)
Blattgröße 145 x 110 mm
Schriftraum Bl. 6r: ca. 122 x 95 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl Bl. 6r: 22
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Schreibernennung: Finit speculum Christianorum per me Bertoldum Bokelen [...] (Bl. 148r)
Entstehungszeit 2. Hälfte 15. Jh. (nach 1453)
Schreibsprache nd.
Literatur
  • Otto von Heinemann, Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel, Erste Abtheilung: Die Helmstedter Handschriften III, Wolfenbüttel 1888 (Nachdruck unter dem Titel: Die Helmstedter Handschriften, Bd. 3: Codex Guelferbytanus 1001 Helmstadiensis bis 1438 Helmstadiensis [Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel 3], Frankfurt a.M. 1965), S. 76-79. [online]
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 252, 257.
  • Ines Heiser, Autorität Freidank. Studien zur Rezeption eines Spruchdichters im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit (Hermaea N.F. 110), Tübingen 2006, 45 [interpretiert die Schreibernennung als Autornennung], 54f. [Edition FRA 2b].
  • Repertorium der mittelalterlichen Autoritäten (mhd. und mnd.) [mit Transkription]. [online]
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Archivbeschreibung Emil Henrici (1910) 35 + 1 Bll.
Januar 2015