Aufbewahrungsort Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 97
Codex noch 320 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Rappoltsteiner Parzifal', darin

Bl. 115va zu Beginn einer eingeschobenen Sammlung von Liedstrophen szenische Figureninitiale: Buchstabe W, flankiert von zwei Figuren mit Spruchbändern, im Spruchband der linken Figur Freidank Grimm/Bezzenberger 110,21f.
Blattgröße 390 x 267 mm
Schriftraum 330 x 200 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 46-55, meist 49-50
Besonderheiten Schreibernennung: Henselin und der von Onhein (Bl. 320va)
Entstehungszeit 1331-1336 (Bl. 115v und 320v, vgl. auch Becker S. 88)
Schreibsprache elsäss.
Schreibort Straßburg
Abbildung
  • Farb-Abbildung im Internet: Bl. 115v
  • Brunner/Müller/Spechtler S. 248 (Abb. 144) [Bl. 115v]
  • Schlechter S. 93 [Bl. 115v] (Farbabb.)
  • Obhof S. 383 (Abb. 5) [Bl. 115v]
Literatur
  • Karl August Barack, Die Handschriften der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen, Tübingen 1865 (Nachdruck Hildesheim/New York 1974), S. 88-93. [online]
  • Peter Jörg Becker, Handschriften und Frühdrucke mittelhochdeutscher Epen. Eneide, Tristrant, Tristan, Erec, Iwein, Parzival, Willehalm, Jüngerer Titurel, Nibelungenlied und ihre Reproduktion und Rezeption im späteren Mittelalter und in der frühen Neuzeit, Wiesbaden 1977, S. 87-91.
  • Horst Brunner, Ulrich Müller und Franz Viktor Spechtler (Hg.), Walther von der Vogelweide. Die gesamte Überlieferung der Texte und Melodien. Abbildungen, Materialien, Melodietranskriptionen (Litterae 7), Göppingen 1977, S. 248.
  • Armin Schlechter, Rappoltsteiner Parzifal, in: "Unberechenbare Zinsen". Bewahrtes Kulturerbe. Katalog zur Ausstellung der vom Land Baden-Württemberg erworbenen Handschriften der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek, hg. von Felix Heinzer, Stuttgart 1993, S. 92f. (Nr. 20).
  • Ute Obhof, Zur Entstehung der Karlsruher Handschrift des 'Rappoltsteiner Parzifal': Die Initialen, in: ZfdA 138 (2009), S. 374-383, hier S. 377.
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Joachim Heinzle, Februar 2010
Mitteilung

* Angabe freiwillig

Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in das Freidank-Repertorium übernommen. Sie erleichtern unsere Arbeit, wenn Sie vollständige bibliographische Angaben liefern.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.

Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!