| Aufbewahrungsort |
München, Staatsbibl., Cgm 466 |
| Codex |
121 Blätter |
| Beschreibstoff |
Papier |
| Inhalt |
Sammlung dt. geistl. und welt. Texte, insbes. Gebete und Sprüche; in einer Spruchsammlung (anonym)
Bl. 115rv: Achtzeiler aus Grimm/Bezzenberger 97,14f. + zwei Versen, die in Rudolfs von Ems 'Alexander' Freidank zugeschrieben sind + Grimm/Bezzenberger 57,6-9:
Dem geluck ist beschert / der ist dahaim wo er fert / wil aber geluck nit zu dem mann / so hilfft jn nit was er kan / nyemant doch geleben mag / dreyssigk jar vnd aynen tag / jm geprech leibs oder guts / weyshait oder muts
(auch in Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Hs. 5339a und Stuttgart, Landesbibl., Cod. poet. et phil. 2° 7; die ersten vier Zeilen in Nürnberg, Stadtbibl., Cod. Cent. VI, 43p) |
| Blattgröße |
150 x 105 mm |
| Schriftraum |
95-105 x 60-65 mm |
| Spaltenzahl |
1 |
| Zeilenzahl |
15-23 |
| Versgestaltung |
Verse abgesetzt |
| Entstehungszeit |
4. Viertel 15. Jh. (Schneider S. 363) |
| Schreibsprache |
bair. (Schneider S. 363) |
| Literatur |
- Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Cgm 351-500 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,3), Wiesbaden 1973, S. 363-368 [S. 368 Teilabdruck der Freidank-Verse]. [online]
- Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 49, 85, 171, 172, 229.
- Hansjürgen Kiepe, Die Nürnberger Priameldichtung. Untersuchungen zu Hans Rosenplüt und zum Druck- und Schreibwesen im 15. Jahrhundert (MTU 74), München 1984, S. 420.
- Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
|
| Archivbeschreibung |
M. Moser (1934) 10 Bll. |
| März 2010 |
* Angabe freiwillig
Ihre Mitteilung wird in den nächsten Tagen geprüft, gegebenenfalls redaktionell bearbeitet und in das Freidank-Repertorium übernommen. Sie erleichtern unsere Arbeit, wenn Sie vollständige bibliographische Angaben liefern.
Notieren Sie bitte auch Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohn- bzw. Wirkungsort und geben Sie für Rückfragen Ihre E-Mail-Adresse an.
Die beiden letzten Felder des Eingabeformulars ("NICHT ausfüllen") dienen ausschließlich dem Schutz vor automatisiertem Ausfüllen des Mitteilungsfeldes durch sog. "Spam Bots"; sie müssen frei bleiben. Bitte füllen Sie diese Felder daher keinesfalls aus, Ihre Mitteilung wird sonst ohne weitere Rückmeldung vom System verworfen!
» Mitteilung (Ergänzung/Korrektur)