| Aufbewahrungsort |
Kassel, Landesbibl. und Murhardsche Bibl. der Stadt, 8° Ms. philos. 5 |
| Codex |
noch 222 Blätter |
| Beschreibstoff |
Pergament |
| Inhalt |
Sammelhs. mit dt. Texten didaktischen Inhalts (Schulhs.): 'Cato', 'Facetus', 'De contemptu mundi', 'Ludicarius' sowie
Bl. 115v-139v: Freidank (Grimm2 b = Bezzenberger Nr. 28); Exzerpt mit Titelspruch 1,1-4 (Autornennung) 443 Verse (s. gesonderte Aufstellung) |
| Blattgröße |
130 x 90 mm |
| Schriftraum |
85 x 55 mm |
| Spaltenzahl |
1 |
| Zeilenzahl |
13 |
| Versgestaltung |
Freidank: Verse nicht abgesetzt |
| Entstehungszeit |
Ende 14. Jh. |
| Schreibsprache |
nd./nfrk. (Henkel S. 152) |
| Abbildung |
- Henkel S. 153, Abb. 19 (Bl. 41v-42r)
- Abb. im Internet: Bl. 1r + 42r
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| Literatur |
- Wilhelm Grimm (Hg.), Freidank, 2. Ausgabe, Göttingen 1860, S. IX. [online]
- Heinrich Ernst Bezzenberger (Hg.), Frîdankes Bescheidenheit, Halle 1872 (Nachdruck Aalen 1962), S. 50. [online]
- Gustav Struck, Die Landesbibliothek Kassel 1580-1930, Teil 2: Handschriftenschätze der Landesbibliothek Kassel, Marburg 1930, S. 41-44.
- Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 26, 30, 152f., 154, 156, 215.
- Nikolaus Henkel, Deutsche Übersetzungen lateinischer Schultexte. Ihre Verbreitung und Funktion im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Mit einem Verzeichnis der Texte (MTU 90), München 1988, S. 151-153, 236.
- Dagmar Gottschall und Georg Steer (Hg.), Der deutsche 'Lucidarius', Bd. 1: Kritischer Text nach den Handschriften (Texte und Textgeschichte 35), Tübingen 1994, S. 13* (Nr. 27).
- Michael Baldzuhn, 'Disticha Catonis' - Datenbank der deutschen Übersetzungen. [online]
- Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
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| Archivbeschreibung |
H. Legband (1905) 11 Bll. |
| Ergänzender Hinweis |
Der heutige, wohl noch aus dem 15. Jh. stammende Einband scheint nicht der urspüngliche gewesen zu sein. Die verschiedenen Lagenzählungen für die Lagen 1-14 und 15-23 legen darüberhinaus die Vermutung nahe, daß der Inhalt der heutigen Handschrift - trotz gleicher Schreiberhand - früher auf zwei Bände verteilt war (vgl. dazu besonders die Archivbeschreibung Bl. 2-3) |
| März 2010 |
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